Mit Regenwürmern gegen den Treibhauseffekt

Veröffentlicht auf von ewald

Regenwürmer im Waldboden drosseln die Freisetzung von Kohlendioxid und bremsen so
den Klimawandel. Sie ernähren sich von Pflanzenteilen wie Wurzeln oder heruntergefallenen
Blättern. Indem sie dieses organische Material aufnehmen und verdauen, vermischen sie es
mit dem Erdreich. Mit Hilfe von Regenwürmern binde der Boden deshalb größere Mengen
Kohlenstoff. Ungenutzter organischer Abfall auf der Erdoberfläche verrottet ansonsten und
setzt dabei das Treibhausgas Kohlendioxid frei. So wirken Regenwürmer aktiv dem
Treibhauseffekt entgegen.
Die Wissenschaftler um Umweltchemiker Timothy Filley hatten Waldböden mit
unterschiedlich vielen Regenwürmern auf ihren Gehalt an Kohlenstoffverbindungen
hin untersucht. Wie die Forscher im "Journal of Geophysical Research" berichten,
enthielten regenwurmreiche Böden besonders viel Lignin. Diesen Grundstoff aus Holz
und Blättern können Bakterien nur schwer zersetzen - er wirkt damit als Speichersubstanz
für Kohlenstoff. Filley und seine Kollegen stapelten Blätter auf ihrem wurmhaltigen
Versuchsbodens und beobachteten, wie schnell die Regenwürmer die Haufen entfernten.
Die Tiere seien recht fleißig gewesen: "Am Jahresende war da nur noch eine kahle Fläche."


Ich finde zwar das die Regenwürmer einen willkommenen Nebeneffekt erzeugen,
die Welt verändern wird dies aber trotzdem nicht. Ich fürchte, wenn wir Menschen
den Raubbau an unserer Umwelt nicht rasch stoppen, werden uns auch die fleißigsten
Regenwürmer nicht vor dem Untergang bewahren können.
Was meint Ihr?

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R
Ist zwar interessant. Aber groß weiterhelfen wird das nicht. Es muss zu einem radikalen Umdenken bei dein Menschen kommen, um unseren Planeten noch zu retten...
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