Artikel teilen! Spekulation oder Naturwissenschaft ?: Als Begründer der Kryptozoologie gilt der Franzose Bernard Heuvelmans. Seit fast 60 Jahren verfolgt er ...
Als Begründer der Kryptozoologie gilt der Franzose Bernard Heuvelmans.
Seit fast 60 Jahren verfolgt er rund um den Globus Spuren mysteriöser
oder längst ausgestorben geglaubter Wesen, die von der herkömmlichen
Naturwissenschaft ignoriert werden. Fast 150 dieser "steckbrieflich Gesuchten"
weist seine Kartei mittlerweile auf.
So alt wie die Menschheitsgeschichte sind Berichte über geheimnisvolle Lebewesen
aus dem Tierreich. Egal ob Steinzeit oder High-Tech-Ära, die Faszination, die von
ihnen ausgeht, beschäftigt unser Denken. Yeti oder das sogenannte Monster von
Loch Ness sind die besten Beispiele. Neben ihnen bevölkern noch eine Vielzahl
anderer Wesen die Grauzone zwischen Mythos und Realität:
Onza, Chupacabras, Mapinguari uvm.. Doch wo ist die Grenze von Aberglauben und
Wissenschaft anzusiedeln? Wie gelingt es, künstlerische Ausschmückung von Fakten zu
trennen? Die Kryptozoologie hat sich dieses schwierige Unterfangen zur Aufgabe gesetzt.
Gerade aus Sicht des Tierschutzes öffnet die Kryptozoologie freudige Perspektiven.
Während das Artensterben tagtäglich vielen Spezies das unwiederbringliche Aus bringt,
versucht die Kryptozoologie zu belegen, daß viele Geschöpfe der Evolution noch nicht
einmal entdeckt sind.
Wesen, die lange Zeit als Sagentiere galten, wurden entdeckt:
Riesenpanda (1869), Waldelefant (1899), Okapi (1901), Berggorilla (1903),
Komodowaran (1912), Quastenflosser (1938) oder aus jüngster Vergangenheit
der Himalaya-Elefant (1992), vietnamesischer Spindelbock (1993) und
Bondegezou (1994), eine Art Baumkänguruh aus Neuguinea.
Heuvelmans Pionierarbeit, den verborgenen (=kryptos) Lebewesen (= zoon) auf die Schliche
zu kommen, fiel auf fruchtbaren Boden.
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